(Meine Meinung) Frauen können vieles besser, Männer können vieles besser? Und was?

Es gibt die Vorstellung, dass Männer und Frauen grundsätzlich und wesensmäßig unterschiedlich sind, aber das es ausgewogen sei.  So seien Männer logischer, sachlicher und zielstrebiger. Frauen seien dagegen emotionaler, sozialer und teamorientierter. Soweit so gut.

Es gibt ein Spiel, das pure Logik ist. Schach. Dort sind tatsächlich ganz wenige Frauen an der Spitze. Und der Grund? Nein nicht „männliche“ Gehirnwindungen, sondern schlichte Statistik erklärt das: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/statistik-warum-maenner-im-schach-erfolgreicher-sind-a-600756.html.  Männer mehr Logik? Fehlanzeige.

Also sachlicher sind Männer aber? Nein, leider und das ist gut so, auch nicht:  http://www.fluter.de/de/gleichheit/heft/5668/ Das Fazit ist einfach, wie jemand auf Situationen reagiert ist indivduell, nichts davon ist geschlechtsbedingt.

Aber zielstrebiger sind Männer? Oder?  Wirklich? http://www.alumniportal-deutschland.org/jobs-karriere/artikel/frauenpower-1300-frauenquote-8100.html  Aussage: “Frauen sind zielstrebiger und bringen der Firma mehr”

Ups. Nein es ist kein Gleichgewicht der angeblich verschiedenen Geschlechter das so publiziert wird.  Es wird medial verbreitet, dass Frauen besser sind, weil sie alles gleich gut können wie Männer, vieles aber sogar besser.  Das ist die Kernaussage des sogenannten “Differenzfeminismus”, wie er heute propagiert wird  (Es gab früher wissenschaftlich haltbarere Formen davon).  Eine Differenz wird dabei gern gesehen, aber es sind ausschließlich destruktive Eigenschaften bei denen Männern mehr Potential zugeordnet wird. „Mehr profit- und machtgierig, mehr gewaltbereit und mehr triebgesteuert sind Männer“. Sonst nichts.

Egal bei welcher behaupteten produktiven Eigenschaft, die angeblich Männer mehr haben, wird geforscht und ermittelt und analysiert.  Das Resultat ist immer das Gleiche.  Männer können nichts davon besser.  Frauen werden nur diskriminiert, sie werden frühzeitig davon weg erzogen und es liegt an fehlenden Vorbildern oder Diskriminierung und Sexismus.
Und jetzt?
Was können DIE Männer also grundsätzlich besser, was für die menschliche Gesellschaft irgendwie einen Vorteil in Richtung Frieden,  soziales Miteinander, Erziehung des Nachwuchses und sinnvollen Umgang mit der Natur, hat?  Also all den Bereichen, die für unseren gesellschaftlichen Fortschritt in der Zukunft wichtig sind? Im Stehen pinkeln zu können, sehe ich nicht als solches 😀

Soviel zum natürlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen und dem behaupteten ”Gleichgewicht”. Wozu diese geschlechterbinäre Ideologie dient ist klar. Um subtil und wirksam die Meinung aufzubauen, das Frauen per Geschlecht und Natur das produktivere Geschlecht in der heutigen Zeit sind. Das rechtfertigt jede “positive” Diskriminierumg von Männern auch in Zukunft.  Sie sind einfach minderwertiger in unserer Zeit diese Männer. Punkt. Aus. Basta. Und das ist auch der Grund für den bereits eklatanten Rückstand der Jungen in der Bildung.  „Diskriminierung? Aber nicht doch,  die Mädchen sind einfach begabter!“

Diese Argumentation wäre richtig WENN, aber nur wenn man diese Grundannahme, diese archaische Zuordnung der “männlichen und weiblichen Eigenschaften” akzeptiert.  So wie in der Mythologie, Astrologie oder Laienpsychologie es gemacht wird. Unglaublich “wissenschaftlich”.  Diese ist aber grundfalsch, es gibt KEINEN wissenschaftlichen Beleg, der dies stützen würde. Alles was sich zeigt ist, das Männer und Frauen in allen sozialen und intelektuellen Belangen gleich sind, wenn man alle Aspekte einbezieht.  Gleichwertig in allem.  Und nur durch Geschlechtsorgane verschieden.  Und binär schon gar nicht, wie das Outing und das Selbstbewußtsein von Intersexualität zeigt.  Nur eher kleine Unterschiede, die grade im letzten Jahrzehnt zu “Männer sind vom Mars, Frauen sind von der Venus” hochstilisiert wurden und weiter ausgebaut werden,  als ob Männer und Frauen zwei verschiedene Spezies wären, fast zwei “Rassen”. Eine friedfertige,  produktive aber unterdrückte und eine gewalttätige, destruktive aber machtausübende .
Und das ist Geschlechterrassismus.  Und zu ächten wo man ihn antrifft.

 

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