Männerpartei zum „Equal Pay Day“

„Alle Jahre wieder wird im Oktober durch unsere Frauenpolitik Stimmung und Werbung für sich selbst betrieben,“ erklärt der Bundesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler. „Den Menschen in Österreich wird ein fiktives Datum verkauft, ab dem „Frauen gratis arbeiten“ würden. Entgegen der Realität behaupten von Steuergeld bezahlte Stellen und Politiker, Frauen würden für exakt dieselbe Arbeit erheblich weniger Geld verdienen. Dabei zeigt die Frauenpolitik einen Blick durch engste Scheuklappen. Wer solche Behauptungen aufstellt, vergisst oder verschweigt den Großteil der vielfältigen Aspekte der Einkommensverteilung:“

– Frauen fehlen statistisch die besten Verdienstjahre zwischen 60 und 65 Jahren. Das drückt den Lohndurchschnitt von Frauen. Der Grund dafür ist jedoch ausgerechnet eine Bevorzugung von Frauen: Das frühere Rentenantrittsalter, welches noch dazu durch den Überhang an Beiträgen der Männer in die Pensionsversicherung bezahlt wird. So wird flugs aus einer skandalösen, verfassungsgesetzlich in Stein gemeißelten Benachteiligung von Männern eine fiktive Benachteiligung von Frauen konstruiert. Das unterschiedliche Pensionsantrittsalter ist eine Benachteiligung von Männern. Die Frauenpolitik erschwindelt zum Equal-Pay-Day eine fiktive Benachteiligung von Frauen daraus.

– Männer werden von klein auf an den Gedanken gewöhnt, dass sie viel mehr Geld zu verdienen haben, als sie selbst benötigen, damit möglichst eine Partnerin und mehrere Kinder davon leben können. Deshalb streben sie möglichst gut verdienende Jobs an und investieren überproportional viel Zeit in Überstunden und Weiterbildung, welche sich langfristig natürlich auf das Gehalt auswirken. Die Männerpartei kritisiert, dass wir in Gesellschaft und Politik von Rollenzwängen frei sein wollen, wenn es jedoch um die finanzielle Erhaltung der Familie geht, wird dieser Rollenzwang spätestens dann dem Mann aufgebürdet, wenn eine Frau es in der Trennung darauf anlegt. Die Unterhaltsverpflichtungen für Männer sind ein Grund für einen Mehrverdienst von Männern – Geld, das ihnen selbst gar nicht bleibt. Aus demselben Grund können viele unterhaltsberechtigte Frauen auf Vollzeitarbeit verzichten und drücken damit den Schnitt der Frauen, denn ihr Verdienst kommt zum Teil vom getrennten Mann. Statistisch wird damit der Mann als „privilegierter Mehrverdiener“ dargestellt, doch wer ist hier privilegiert? Derjenige, der arbeitet und das Geld abliefern muss, oder diejenige, welche es steuerfrei und ohne Arbeit überwiesen erhält? Die Zwangsversorgerrolle von Männern ist ein Grund für ihren notgedrungenen Mehrverdienst. Die Ausnutzung der Unterhaltsberechtigung durch viele Frauen erklärt den nächsten Teil ihres statistischen Minderverdienstes. Wieder konstruiert die Frauenpolitik aus einer Benachteiligung von Männern das Gegenteil.

– Wenn schon gerechnet wird, ab wann Frauen angeblich umsonst arbeiten, so soll das auch für Männer ausgerechnet werden: Wie hoch sind die Summen, welche Männer durch eigene Arbeit für Frauen und Kinder verdienen und abgeben? Wie viel mehr leisten Männer an Arbeit und damit Geld für unsere Staatsfinanzen, unser Gesundheits- und  Sozialsystem sowie für unsere Rentenkassen? Warum verschweigt die Frauenpolitik, dass Männer durch ihre Arbeit ausserordentlich hohe Leistungen erbringen und das Geld davon an unser gesamtes Gemeinwesen abliefern, ohne das unser Staat inklusive der Frauenpolitik, welche wieder einmal mit den Männern ihre eigene Geldquelle schlecht macht, zusammenbrechen würde? Ein Equal-Pay-Day, an dem ausgerechnet würde, wieviel Geld Männern selbst für ihre Arbeit bleibt, unter Einbezug aller Versorgungsleistungen für Frauen und Kinder, würde wohl schon den Frühsommer zum Datum haben.

„Unsere Frauenpolitik hat ganze Arbeit geleistet: Viele Menschen haben sich durch Tatsachenverdrehung ernsthaft weismachen lassen, dass eine Frau zu den völlig gleichen Bedingungen einfach einen großen Teil weniger verdienen würde als der Mann neben ihr. Damit schafft die Frauenpolitik Ungerechtigkeitsgefühle, wo es keine Ungerechtigkeit gibt. Sie hetzt Frauen gegen Männer auf, in dem sie die ganze Wahrheit verschweigt. Im selben Zug verschweigt sie die Schlechterstellung der Männer,“ so Hausbichler Die Männerpartei fordert daher:

Sofortige Angleichung der unterschiedlichen Rentenantrittsalter von Männern und Frauen, statt die Ungerechtigkeit in ihren Auswirkungen noch zu verdrehen und die Menschen zu belügen.

Das Ende der Zwangsversorgerrolle von Männern für Parterinnen und das Ende der einseitigen Zwangszahlvaterrolle durch die Wahlmöglichkeit, gleichteilige Kinderbetreuung statt Geldunterhalt zu leisten.

– Die Erfassung der überproportionalen Geldtransferleistungen von Männern an den Staat, das Gesundheits- und Sozialwesen und natürlich an ihre Partnerinnen und Kinder, als Ausgleich zur einseitig interpretierten Lohnstatistik.

„Auf den heurigen Equal-Pay-Day sind wir dieser gespannt“, meint der Bundesvorsitzende der Männerpartei abschließend. „Durch die immer unglaubwürdigeren Zahlen werden sich die Menschen zunehmend eine eigene Meinung bilden, die Männerpartei gewinnt durch die Einseitigkeit dieser Frauenpolitik weiter an Glaubwürdigkeit.“

Hinweise:
Dokument der AK OÖ, welche einfach nur die Durchschnittsverdienste vergleicht, ohne Berücksichtigung der kürzeren Lebensarbeitszeit, und nach diesen Zahlen einen „Equal-Pay-Day“ ausrechnet:
http://www.graz.at/cms/dokumente/10255499_407541/f0b4a095/EPD_2015_Bundesl%C3%A4nder.pdf

Kontakt:

Hannes Hausbichler
Bundesvorsitzender
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/7867456
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