Fährunglück: Dürfen Männer Angst um ihr Leben haben?

Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, ist erschüttert über den Brand der Fähre „Norman Atlantic“. Schockierte Anfragen erhält er jedoch nun an die Männerpartei angesichts der Umstände der Rettungsaktion: Offensichtlich mussten sich alle Männer auf der Fähre an den gefährlichsten Platz mit der schlechtesten Aussicht auf baldige Rettung versammeln, Zitat Medienberichte: „Die Männer wurden im unteren Teil des Schiffes versammelt, denn man wollte Kindern, älteren Menschen und Frauen Vorrang bei der Rettung geben“. Im Anschluss beschwerte sich offensichtlich eine Operndiva medial, dass es Männer gab, die in der Angst um ihr Leben einen Platz in den Rettungshelikoptern ergattern wollten, und formulierte dies verständnislos als Vorwurf an „die Männer“, obwohl viele unter den Männern sogar ihr Leben riskiert hatten, um Frauen wie der Sängerin den Vortritt bei der Rettung ihres Lebens zu sichern.

Hannes Hausbichler sieht sich aufgrund der vielen Anfragen an die Männerpartei zu einer Stellungnahme gerufen: „Das Verständnis für die Lage der betroffenen Männer fehlt mir in der Berichterstattung völlig: Stellen Sie sich vor, sie befinden sich bei stürmischen Wetter auf einem lichterloh brennenden Schiff und werden in eine Position gezwungen, welche am weitesten entfernt von der einzigen Rettungsmöglichkeit liegt. Der Eindruck für diese Männer ist doch offensichtlich: Die Situation ist für alle lebensgefährlich. Wer zuerst geborgen wird, überlebt. Die Männer in ihrem für sie bestimmten untersten Deck haben die schlechtesten Überlebenschancen. In dieser Lage wissen Sie nicht, ob die Fähre kentert, bevor sie geborgen werden, oder ob sie Opfer der Flammen werden. In Ihnen bohrt doch verständlicherweise die Frage: Sollen wir geopfert werden?

Die Komplexität der Situation ist dem Bundesvorsitzenden der Männerpartei klar. Und doch stellt er im Namen der Eltern in Österreich und Europa einen Wunsch klar: Das Leben unserer Töchter und Söhne soll gleich viel wert sein, auch, wenn sie eines Tages erwachsen sind. Wer könnte es ertragen, seinen Sohn im Katastrophenfall in einem ghettoisierten Bereich mit schlechtesten Überlebenschancen bangen zu sehen? Wer würde um seine Töchter und Söhne nicht gleichermaßen besorgt sein?“

Wir brauchen die Sicherstellung schneller Rettung für Alle ohne Kompromisse. Daher,“ so Hannes Hausbichler, „sollten wir uns folgenden Fragen auch politisch offen und ehrlich stellen, in Österreich und Europa:

  • Gibt es Notfallpläne im öffentlichen Bereich, auf Massentransportmitteln, im Zivil- und Katastrophenschutz, welche, so wie auf der „Norman Atlantic“, die Separierung erwachsender Männer und deren Positionierung auf Plätze mit der geringsten Überlebenschance vorsehen?
  • War das Personal der „Norman Atlantic“ diesbezüglich instruiert? Mit welcher Anweisung wurden auf dem unteren Deck Männer versammelt, offenbar mit großem Anteil an pakistanischer und türkischer Nationalität?
  • Was sagen unsere Politiker dazu, besonders die frauenpolitisch ideologiebeflissenen unter ihnen, welche Männer stets als Schläger und Unterdrücker darstellen, dass eine männliche Besatzung Frauen den Vorrang in lebensbedrohlichen Situationen gibt und der Großteil der Männer bereitwillig ihr eigenes Leben riskieren, damit Frauen, Alte und Kinder zuerst in Sicherheit kommen? Sind sie bereit, zu diesem Anlass ihre Vorurteile gegen alle Männer des Landes endlich zu überdenken?

Der Bundesvorsitzende drückt abschließend den Wunsch der Menschen, die sich aktuell an die Männerpartei gewandt haben, aus: „Der verständnislose Umgang mit den Ängsten und Nöten von Männern ist symptomatisch für unser politisches und gesellschaftliches Klima. Wir brauchen eine Männerpartei mehr denn je, die den entscheidenden Beitrag leistet, um einen Dialog auf Augenhöhe für einen gemeinsame Zukunft aufzubauen.

Hinweise: Medienberichte zur Katastrophe:
http://orf.at/stories/2259364/2259365/
http://derstandard.at/2000009869059/Tote-und-tumultartige-Szenen-bei-Schiffsbrand

Kontakt:

Hannes Hausbichler
Bundesvorsitzender
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/7867456

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Ein Gedanke zu “Fährunglück: Dürfen Männer Angst um ihr Leben haben?

  1. Der Fall der griechischen Fähre „Norman Atlantic“ hat eine wichtige Frage aufgeworfen.
    Ist das Leben eines Mannes weniger wert als das einer Frau? Der erste
    moderne Reflex sagt. „Nein, natürlich nicht“. Und es ist auch schnell ein neues gleichberechtigtes System gefunden, dass dafür sorgt das es friedlich zugehen kann. Man bringt alle Kinder zur Rettungsstelle, holt dann die Eltern dazu (die Kinder sollten wissen wer Mama und Papa ist) und danach geht es im Reißverschlusssystem. Eine Frau, ein Mann, eine Frau usw. ……. Halt STOP.
    Natürlich alle schwangeren Frauen zuerst, das ist ja wohl klar.

    Ohh Sind dann schlagartig alle Frauen im gebärfähigen Alter schwanger und müssen zuerst gerettet werden? Wie soll das überprüft werden? Muss jede Frau beim Einchecken in das Schiff eine bestehende Schwangerschaft bekanntgeben? Was wenn sie z.B auf einer sehr langen Überfahrt am Schiff schwanger geworden ist, ist das dann ein Kriterium sofort gerettet werden zu müssen?
    Die andere Sache war natürlich, dass man Frauen mit Babys ebenfalls stärker beachtete als den Vater dieses Kindes. Und wie alt muss ein Kind sein, damit es nicht mehr als Baby gilt?

    Und dann wird schnell klar, dass es diese Fragen waren die bisher zu dieser pragmatischen Lösung geführt haben. Männer wurden ganz nach hinten gereiht. Frauen und Kinder nach vorn. Damit konnte eine Ordnung sehr schnell hergestellt werden und diese Fragen mussten nicht beachtet werden. Gerecht war es nicht, aber praktisch.
    Und was bekamen Männer dafür zum Ausgleich, dass egal wo ihr Leben in Gefahr war, nicht halb so viel zählte wie das einer Frau? Frauen mussten die Entscheidung eines Mannes in der Familie anerkennen (wie bei einem Kapitän eines Schiffes), mussten sich dem Schutz eines Mannes unterstellen, dieser entschied wie Frau und Kinder am besten geschützt waren. Denn ER hatte sein Leben für sie zu opfern im Fall der Gefahr. Er starb für sie.

    Diese Zeit ist vorbei. Das ist auch gut so. Aber das bedeutet auch wir müssen auch neu über eine angebliche generelle höhere Schutzbedürftigkeit von Frauen nachdenken. Und ob eine Schwangerschaft tatsächlich in Zeiten von Abtreibung und Schwangerschaftsabbruch wegen falschem Geschlechts, noch diesen Stellenwert behalten sollte in der Bewertung der Geschlechter, wie es mal war.
    http://www.vienna.at/griechische-faehre-wurde-evakuiert-panik-und-schlaegereien-an-bord/4189617

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