Vorarlberg / AK-Präsident Hämmerle: Umdenken oder zurücktreten!

Der Präsident der Arbeiterkammer in Vorarlberg steht für die Vertretung von 146.000 Mitgliedern.

Nachdem der Großteil der Mitglieder Männer sind, sieht die Männerpartei Hubert Hämmerle in der Pflicht, den Männern in Vorarlberg wenigstens nicht zu schaden, wenn er schon nicht plant, ihnen bei männerspezifischen Themen zu helfen. Doch Hubert Hämmerle scheint das Wohl jedes einzelnen weiblichen Kammermitglieds so viel mehr am Herzen zu liegen, dass er dafür leider Gerechtigkeit gegenüber Männern zu opfern scheint. In dieser Woche hat sich der AK-Präsident mit dementsprechenden Wortmeldungen zur Pensionspolitik geäussert:

– Während er mit keinem Wort kritisiert, dass seine männlichen Kammermitglieder erst 5 Jahre später die Rente antreten dürfen und daher für den 5 Jahre früheren Pensionsantritt Anderer in Summe 10 Jahre ihrer Beiträge zu opfern haben (5 Jahre, in denen sie die wegfallenden Beiträge der Frauen zu kompensieren haben und 5 Jahre, in denen sie deren um 5 Jahre früher anfallenden Pensionsauszahlungen finanzieren), schlägt er einen Korridor zwischen 60 und 70 Jahren vor – an sich vernünftig, doch der geübte Politikverdrossene weiß, worauf er zu achten hat: Auf das Unerwähnte, hier nämlich die fehlende Forderung nach Angleichung der Rentenalters von Männer und Frauen. Somit ist die Ansage Hubert Hämmerles deutlich zu lesen: Er will in Wirklichkeit Männer bis möglichst 70 arbeiten lassen, um das frühere Frauenpensionsalter zu finanzieren. Nicht nur Männern schadet er damit, sondern ebenso allen jungen Frauen.

– Hubert Hämmerle schlägt mit der Stellungnahme, er wolle über das verpflichtende Pensionssplitting diskutieren, welches unter Druck der Männerpartei schon 2014 begraben wurde, schließlich dem Fass den Boden aus. Selbiges ist nichts Anderes als Pensionsraub an Männern. Hausbichler stellt vorab klar: „Viele Frauen in Vorarlberg leisten großartiges in Leben und Beruf, doch genau diese profitieren nicht von Hubert Hämmerles Vorstellung. Hauptprofiteur wird nicht die Mehrheit der Frauen sein, sondern nur diejenige beschämende Minderheit von Frauen, welche es das halbe Leben darauf angelegt hat, sich von einem oder mehreren (oft Ex-) Partnern finanzieren zu lassen. Sie sollen damit belohnt werden, dass dem ein halbes Leben lang unterhaltsbelasteten Mann schliesslich noch von der Pension ein Teil abgezogen und an die manchmal unersättliche Ex überwiesen werden soll. Hubert Hämmerle verschließt die Augen vor der Realität und vor Härtefällen und nimmt keine Rücksicht auf die allzu oft bittere Lebenslage von Männern.“

– Die Arbeiterkammer in Vorarlberg gibt das Geld der Arbeitnehmer für fremde Zwecke aus. Der „Leitfaden für Alleinerziehende“ wurde von der AK Vorarlberg offenbar mitfinanziert. Die AK-Angestellte Dr. in Brigitte Hutterer wurde offenbar als Mitautorin für väterfeindliche Aussagen im Leitfaden sogar noch vom Geld der Vorarlberger Arbeiter bezahlt, wie derjenigen, „einem Kind würde es an nichts fehlen, wenn es früh von einem Elternteil getrennt würde“. Somit ist klar: Arbeiterkammer-Geld und Ressourcen werden für egoistisch-feministische Zwecke so eingesetzt, dass Männern und somit der Mehrheit der Arbeiterkammer-Mitglieder geschadet wird!

Der Landesvorsitzende der Männerpartei in Vorarlberg will im Namen von Vorarlbergs Männern ebenso wie von Vorarlbergs gerechtigkeitsliebenden Frauen diesem Treiben nicht mehr zusehen und fordert:

Einsatz der Arbeiterkammer und Hubert Hämmerles für sofortige Angleichung des Pensionsalters, erhöhte Eigenversorgung von Frauen bei gleichzeitig verbessertem Zugang zur Familienarbeit für Männer durch Teilzeitjobs und Väterrechte und somit eine tatsächlich faire Einkommensverteilung statt Umverlagerung des sauer verdienten Gelds von Männern an Frauen durch Rentenklau.

Stopp jeder väterfeindlichen Aktion der Arbeiterkammer, die sich durch Mitarbeit an einem Leitfaden, der wohl besser als „Leitfaden für Kindesentfremdung und Unterhaltsmaximierung“ bezeichnet werden sollte, vor den eigenen Mitgliedern disqualifiziert hat.

Wenn Hubert Hämmerle seine Linie nicht ändert, ist er im AK-Präsidium leider einfach fehl am Platz. Er ist besser im Frauenreferat, im Femail oder anderen Organisationen aufgehoben, welche Frauen laufend Geld und Vorteile auf Kosten der Männer versprechen, und sollte seinen Präsidentenposten der Arbeiterkammer einem Menschen zur Verfügung stellen, der sich ausschließlich in allen Belangen für die Anliegen der Arbeiter und Angestellten Vorarlbergs einsetzt. Sollte Hubert Hämmerle sich allerdings entscheiden, völlig umzudenken, ist er jedoch für die Männerpartei sofort in seinem Präsidentenamt wieder hochwillkommen.

Kontakt:
Hannes Hausbichler
Landesvorsitzender Vorarlberg
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/7867456
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Internationaler Männertag am 19. November

Der Internationale Männertag steht alljährlich für die Hervorhebung der unersetzlichen Leistungen von Männern für die Gesellschaft, die sie in ihrem Beruf, in ihren Familien und in ehrenamtlichen Aufgaben erbringen. Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, zieht ein Resümee über die Entwicklungen im letzten Jahr und hält einen Ausblick auf die nahe Zukunft aus Männersicht:

Leistungen für Kinder und Familie: Noch heute wird die Wichtigkeit der Väter für ihre Kinder und die Gesellschaft von vielen politischen und gesellschaftlichen Kräften bestritten oder kleingeredet. Doch die Wissenschaft ist diesen rückwärtsgewandten Kräften zunehmend weiter voraus: Die Unersetzlichkeit von Vätern wird von immer mehr Wissenschaftlern untersucht und immer eindrucksvoller bewiesen. Dabei werden früher sogar für fortschrittlich gehaltene Rollenbilder nun als ideologische Alteisen erkannt: Der „Mapi“, der Vater, der sich stets vergeblich bemühen soll, die „fast-so-gute Zweitmutter“ zu sein, ist ein Irrläufer. Der „distinktive“ Vater, mit seiner ursprünglichen, natürlichen Art, als Vater mit dem Kind umzugehen und ihm zu vermitteln, dass es eine ganze Welt ausserhalb der Mutter-Kind-Beziehung zu entdecken gibt, ist notwendiger denn je. Jetzt fehlt leider noch dringend, dass der Vater auch in den Augen unserer Politik vom elterlichen „Überbleibsel“ mit Bankomatfunktion zu einem Elternteil mit gleichen Rechten befördert wird, zum Wohle unserer Kinder und unserer Zukunft. Wieder einmal wird es wohl die Politik sein, welche als letzte die Zeichen der Zeit erkennt.

Leistungen im Beruf: Der Beitrag von Männern für die Volkswirtschaft, von der wir alle leben, ist unersetzlich. Doch zunehmend werden Männern ihre beruflichen Erfolge, welche sie durch ihren Einsatz erzielen, zum Vorwurf gemacht und ihnen gleiche Chancen zur Entfaltung ihrer Leistungen verweigert. Der steigende politische Druck nach Frauenquoten lässt Schlimmes befürchten: Schon jetzt und zukünftig noch in weit mehr Bereichen werden Männern in Bildung, Studium und Beruf existenznotwendige Zukunftschancen geraubt. Diese Gesellschaft setzt sich durch Quoten und ihren verächtlichen Umgang mit männlichen Leistungen auf eine soziale und emotionale Zeitbombe!

Versorgungsleistungen von Männern: Männer teilen ihre Einkünfte aus ihrer Berufstätigkeit, oft in großen Mengen, mit ihren Partnerinnen und mit ihren Kindern. Diese Bereitschaft wird jedoch immer öfter gesetzlich ausgenutzt, denn das freiwillige Bekenntnis zur Versorgung von Angehörigen kann in unserem Rechtssystem plötzlich ungerechter Zwang und zur Existenzfalle werden. Dieser Umgang mit der gesellschaftlich gewachsenen Großzügigkeit von Männern, welche sie letztlich in Pfändungen weit unter die Armutsgrenze treiben kann, ist menschenunwürdig. Die Männerpartei prangert diesen Schandfleck einer Gesellschaft zum „Internationalen Männertag“ mit Nachdruck an.

„Der Internationale Männertag ist ein Anlass zur Feier der Leistungen der Männer für die Gesellschaft. Doch an Gegenleistungen dieser Gesellschaft gegenüber Männern gibt es beleibe nichts zu feiern!“, regt Hausbichler zum Nachdenken an. „Wir sind den Einsatz von Männern für unsere Gesellschaft ebenso gewohnt wie die Anspruchslosigkeit an ihre eigenen Belange, die wir von ihnen fordern. Die vielen weiblichen wie männlichen Politiker, welche sich nicht im Geringsten für männliche Probleme interessieren und mit unüberlegten Slogans wie „He for She“ weiter völlige Selbstlosigkeit verlangen, sind bezeichnend und geben der Arbeit der Männerpartei ein besonderes Gewicht.“

Die Männerpartei fordert zum Internationalen Männertag von der österreichischen und internationalen Politik und Medienlandschaft:

Öffentliche Bewusstseinsschaffung über den hohen Stellenwert von Männern und ihrer Leistungen für unsere Gesellschaft, verbunden mit dem sofortigen Ende der ständigen Abwertungen.

Chancengleichheit und Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen durch Abschaffung und Korrektur jeder gesetzlichen und behördlichen Benachteiligung von Männern, begonnen von einseitigen Dienstpflichten, ungleich gesetzten Arbeitspflichten, männerbenachteiligenden Quoten bis zur Schaffung einer höchst überfälligen Gerechtigkeit im gesamten Familienrecht jedes betreffenden Staates, besonders Österreichs.

Offenheit für und ernsthafte Thematisierung von sämtlichen männerspezifischen Sorgen und Nöten durch eine Männerbericht Österreichs, der EU und der UNO: Bildungsrückstand, Diskriminierungsschutz, vernachlässigte Männergesundheit im körperlichen und seelischen Bereich sowie Schutz der körperlichen Integrität sind Zukunftsthemen statt politische Tabus!

„Die Lage der Männer wird durch die Unterdrückung ihrer wichtigsten Themen zunehmend prekärer. Zum internationalen Männertag appellieren wir, zumindest an einem Tag im Jahr vorurteilsfrei und aufgeschlossen auf die tatsächliche Lage der Männer zu blicken!“, schliesst Hausbichler mit einer Einladung an Politik und Medien ab.

Hinweise:
www.internationalmensday.com
https://i0.wp.com/www.internationalmensday.com/images/imd2011-poster-a4-rgb-747kb.jpg
Bildquelle: http://www.internationalmensday.com/posters-and-logos.html

Kontakt:
Hannes Hausbichler
Bundesvorsitzender
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Boys-Day von Betriebsblindheit und Heuchelei geprägt!

Heute findet der Boys-Day statt. „An diesem Tag sollen Buben genau diejenigen Jobs nähergebracht werden, von denen unsere Frauenpolitik den Mädchen ständig abrät“, zeigt der Sprecher der Männerpartei in Wien, Gerhard Kaspar, auf. „Während die Frauenpolitik Mädchen mit grössten Anstrengungen in technische Berufe bringen will, weil diese bessere Verdienstchancen und Zukunft bringen sollen, wird unter der Ägide derselben Feministinnen halbherzig in einem Boys-Day versucht, Buben von eben diesen Jobs weg und in die Sozialberufe hineinzuberaten, doch gleichzeitig ignorieren die treibenden Kräfte in der Politik, dass sie den Männern keine Chancengerechtigkeit in Sozialberufen bieten:

– Wer im Boys-Day für „Tagesvater“ und „Hebammer“ wirbt, sollte endlich die Augen öffnen: Durch jahrelange Stimmungsmache stehen Männer in Kinderbetreuungsberufen unter pauschalem Missbrauchsverdacht. Viele Mütter wollen dezidiert nicht, dass ein Mann ihre Kinder betreut, weil ein öffentliches Bild von Männern als Tätergeschlecht geschaffen wurde.

Bundesvorsitzender Hannes Hausbichler gibt zusätzlich zu Bedenken:
– Der niedere Verdienst in Sozialberufen ist für Männer ein Existenzrisiko. Noch immer werden sie kulturell und im Trennungsfall gesetzlich auf die Alleinversorgerrolle festgelegt. Verdienen sie zu wenig, werden sie unter das Existenzminimum gepfändet. Jeder Politiker, der gleichzeitig Männer in Sozialberufen haben will und ihnen Geld für Unterhalt abverlangt, ignoriert die Realität, die er selbst geschaffen hat.

Zum Boys-Day fordert die Männerpartei daher: Wer Männer in Sozialberufen will, soll ihnen

Chancengleichheit geben. Männliche Bewerber haben solange schlechtere Chancen, solange Pauschal- und Vorurteile über die soziale Kompetenz von Männern und pauschale Missbrauchsverdächtigungen herrschen.

Einkommensgerechtigkeit sicherstellen, denn davon gibt es dann keine Spur, wenn ein Mann von seinem eigenen Einkommen nicht mehr leben kann, weil ihm durch Unterhalt ein großer Teil genommen wird.

Hinweise:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151111_OTS0056/kinderfreunde-kinderspiel-ist-auch-maennersache
http://boysday.at/
boysday
Bildquelle: http://www.boysday.at/

Kontakt:
Gerhard Kaspar
Landessprecher Wien
gerhard.kaspar@maennerpartei.at
Tel.: +43/664 532 01 81

Mann in Not? Rufen sie den Männerservice Wien :  0699/11696767

Theaterstück „Mann Ohr Mann! Ein Geschlecht wird belauscht“

Ein Produktionsteam des Theaters Drachengasse lädt die Interessenten und Mitglieder zu ihrem neuen Stück ein:

In „Mann Ohr Mann! Ein Geschlecht wird belauscht“ hinterfragen die Autorin Katharina Tiwald und die Regisseurin Julia Nina Kneussel mit Ihren Teammitgliedern nach eigenen Angaben „männliche Stereotypen“ und begeben sich auf eine Forschungsreise ins exotische Land männlicher Emotionen. Gespannt dürfen wir sein, wie die Künstlergruppe „hinter den Panzer sogenannter Männerbilder“ blicken will, Motive und Zielsetzungen könnten hier in künstlerischem Stil in dieselbe Richtung zeigen, wie dies die Männerpartei politisch beabsichtigt: Schließlich hinterfrägt die Männerpartei ebenso, auf ihre unverwechselbare Weise, aus alternativer Sicht bestehende Rollenbilder wie diejenige der Zwangszahlvaterrolle oder die Vorurteile der angeblichen Distanziertheit von Vätern.

Die Männerpartei ist gespannt, wie aufgeschlossen und verständnisvoll die Theatergruppe das „exotische Land männlicher Emotionen“ erforschen wird. Die Teilnahme von Teammitgliedern beim „Jour Fixe“ der Männerpartei zeigt uns die Ernsthaftigkeit der Recherchen für das Stück und lässt uns einen Besuch des Stückes empfehlen:

Spielplan:  9.-21 Nov. 2015, jeweils 20 Uhr
Theater Drachengasse, BAR&CO
Fleischmarkt 22, 1010 Wien
Weitere Aufführungen: 10. Nov. – 21. Nov. 2015, Di–Sa um 20 Uhr
Tickets und Preise: Tel.: +43 (0)1 513 14 44
karten@drachengasse.at
www.drachengasse.at/karten.asp
(Vollpreis 19 €, Studierende 10 €, weitere Ermäßigungen)
http://www.drachengasse.at/upload/produktionen/produktion_639_Photo2.jpg
Bildquelle: Theaterstück „Mann Ohr Mann“ © Barbara Palffy

Vorarlberg: Besuchsbegleitung benötigt Unterstützung von Land und Bund!

Seit 10 Jahren betreibt das Vorarlberger Kinderdorf aus freien Stücken die Einrichtung der Besuchsbegleitung in mehreren Standorten Vorarlbergs, bis dato wechselseitig mit dem IfS.

Die sogenannten Besuchscafés, richtig Besuchsbegleitung, stellen eine wichtige Einrichtung in der Vorarlberger Soziallandschaft dar,“ betont der Landesvorsitzende der Männerpartei, Hannes Hausbichler. In Vorarlberg wurde gut und zutreffend erkannt, dass Kinder den Kontakt zu ihren Eltern dringend brauchen, auch und besonders dann, wenn die Eltern aus welchen Gründen auch immer nicht mehr den Alltagskontakt mit den Kindern aufrecht erhalten können.
Die von der Männerpartei ganz besonders vertretenen Trennungsväter erleben die Besuchsbegleitung jedoch ambivalent:

Zum Einen wird die Besuchsbegleitung sehr oft von obsorgeberechtigten Eltern dafür missbraucht, um den Kontakt zum Kind böswillig zu erschweren, daher stellt es für diese Väter einen Alptraum dar, die eigenen Kinder nicht im vertrauten Umfeld, sondern „nur“ in der Besuchsbegleitung sehen zu dürfen.
Zum Anderen erkennen Vorarlbergs Trennungsväter, besonders diejenigen, welche vom Vorarlberger Kinderdorf betreut werden, jedoch die Leistungen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in höchstem Maße an, schließlich sind diese nicht die Verursacher der Situation und bemühen sich in hervorragender Manier, für Kinder und Väter die Zeit so gewinnbringend und angenehm wie möglich zu gestalten.

Daher sind der Männerpartei ausschliesslich höchst lobende Töne über die Besuchsbegleitung des Vorarlberger Kinderdorfes bekannt!“ zieht der ansonsten für seine oft sehr klare, fundierte Kritik an vielen Institutionen bekannte Vorsitzende der Männerpartei voller Lob und Dank Bilanz. „Doch rund um die gute Arbeit in der Vorarlberger Besuchsbegleitung ziehen dunkle Wolken auf!“, warnt Hausbichler:

Nunmehr zieht sich das IfS aus der Besuchsbegleitung völlig zurück. Noch ist ungeklärt, wie es mit dem Angebot der Besuchsbegleitung im Land Vorarlberg weitergehen wird.

Die Vorarlberger Politik ist zögerlich, die bisherige Förderung der Besuchsbegleitung im Land ließ zu wünschen übrig. Das Hoffen darauf, dass der Bund schon zahlen wird, ist zu wenig.

Die Männerpartei erinnert die Koalitionspartner an ihre Versprechen aus dem letztjährigen Wahlkampf: Während Markus Wallner der Männerpartei öffentlichkeitswirksam verkündete, in Vorarlberg werde „ausschließlich nach Maßgabe des Kindeswohls entschieden“, setzte sich zusätzlich Johannes Rauch auf der Wahlkampfbühne noch enthusiastisch für die Durchsetzung des Vater-Kind-Kontaktes ein. All dies mag gut geklungen haben, doch warum geschehen jetzt keine Verbesserungen?

Die Männerpartei fordert daher von der Vorarlberger Landesregierung:

Ein klares Bekenntnis zur Besuchsbegleitung, um den Elternkontakt jedes Vorarlberger Kindes bestmöglich sicherzustellen.

Besuchsbegleitung hat in den Fällen richterlicher Anordnung  – ungeachtet der Einkommensverhältnisse  – in jedem Fall kostenfrei zu sein. Ein Ersatz der Kosten durch den Vater darf nicht verlangt werden. Das Vorarlberger Kinderdorf sieht dies ebenfalls so und bietet die  Besuchsbegleitung seit Jahren kostenfrei an. Die Bezahlung der Besuchsbegleitungsstunden eröffnet nur ein weiteres Feld der Auseinandersetzung zwischen den Eltern.

Die Erfassung der Umstände und Ausmaße von Kontaktschwierigkeiten zwischen Eltern und Kinder in Vorarlberg, Lokalisierung der Ursachen und das Setzen von Handlungen im eigenen Bereich der Landespolitik wie in der Bundespolitik als selbstständiges Bundesland Österreichs mit Einfluss auf die Bundesgesetzgebung.

Zielsetzung, Strategie und Budget für die Sicherung und den bedarfsorientierten Ausbau der Besuchsbegleitung und den schnellstmöglich vertretbaren Ersatz von Besuchsbegleitung durch unbegleiteten Kontakt.

– Aufklärung und Information der Bevölkerung über die Wichtigkeit gesicherten, unbeeinflussten und zwanglosen Eltern-Kind-Kontaktes und Hinwirken der Vorarlberger Jugendwohlfahrten diesbezüglich, besonders auf obsorgeberechtigte Eltern mit Verweigerungstendenz, sowie klare Warnung vor den Konsequenzen von Falschbeschuldigung.

Kontakt:
Hannes Hausbichler
Landesvorsitzender Vorarlberg
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Diskussion um Oberösterreichs Regierung: Niveau bedenklich!

Die Männerpartei verfolgt mit Befremden, wie die Diskussion um die Landesregierung in Oberösterreich immer populistischer, polemischer und sogar primitiver wird. Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, stellt klar: „Die Aufregung ist künstlich: In allen politischen Parteien und Organisationen sind an der Basis wesentlich mehr Männer als Frauen. Selbstverständlich ist es dann wahrscheinlicher, dass vermehrt Männer politisch aufsteigen, solange sich mehr Männer zuerst jahre- und jahrzehntelang in unbezahlten Positionen für ihre Partei abmühen. Es wäre im Gegenteil ungerecht, wenn eine Gruppe, welche an der Basis unterrepräsentiert ist, durch Quote automatisch aufstiege, vorbei an den vielen, hochqualifizierten ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern. Doch ungeachtet dieser Tatsache entgleitet die von unserer Frauenpolitik geführte Diskussion, wie sie im ORF-Bericht „Schwarz-Blau“ jeden Demokraten erschauern lässt:

Populistisch: Eine ehemalige Landtagsabgeordnete meint, sie setzten jetzt auf die Macht der Bilder, denn reden würde nicht helfen. Wenn die Argumente ausgehen, sollte das jedoch jedem demokratischen Politiker zu denken geben, anstatt die eigenen Substanzlosigkeit noch in Bildern transportieren zu wollen.

Polemisch: Die ehemalige Volksanwältin Ingrid Korosek wirft pauschal den Parteien Männerbündlerei vor. Dabei sollte sie Österreichs Frauenpolitik und ihre Seilschaften gut genug kennen: Schon Eva Glawischnig sagte öffentlich über ihren eigenen Parteichef Van der Bellen vor 15 Jahren, als sie gefragt wurde, warum ein Mann Chef der Grünen sei: „So etwas wird uns nicht mehr passieren.“ Die feministischen Karrieregemeinschaften haben funktioniert, nicht nur bei den Grünen.

Primitiv: Wenn schließlich ein offenbar feministischer Künstler die oberösterreichische Landespolitik mit Geschlechtsteilen in allen Parteifarben malt, weiß der Seher zumindest, was mit „Macht der Bilder“ gemeint ist. Während umgekehrt bei Frauen so ein Bild mit großem Getöse als „sexistisch“ angeprangert würde, so ist für die Männerpartei und immer mehr Menschen in Österreich hier einfach nur die Grenze zur Lächerlichkeit und Primitivität erreicht.

Alle Politikerinnen und Politiker, welche sich hier mit hochrotem Kopf so bemüht selbst dem Spott freigeben, werden von uns bezahlt. Daher fordert die Männerpartei:

Einen Schlußstrich unter die gesamte Diskussion um Oberösterreichs Landesregierung. Wer  immer noch darüber polemisieren will, soll das in seiner unbezahlten Freizeit statt auf Kosten des Volkes tun.
Österreichs Menschen haben zunehmend genug von Gender und Feminismus. Wenn das die Systemparteien immer noch nicht wahrhaben wollen, wird die Männerpartei umso mehr zum Sprachrohr der Befremdung der Österreicherinnen und Österreicher über diese Politik werden.

Hinweise:
ORF-Beitrag „Schwarz-Blau ohne Frau“
http://tvthek.orf.at/program/Report/1310/Report/10854208ORF_Report_Penise
Bildquelle:   ORF Report Standbild

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Bundesvorsitzender
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Jour Fixe „Vernetzung für ein zielgerichtetes 2016“ am 19.11 in Wien

Liebe Interessierte an Menschenrechtsfragen!

Wir haben am Donnerstag 19. November wieder ein Treffen in Wien für alle, die sich für die Durchsetzung von gleichen Menschenrechten für jeden einsetzen wollen.
Dieser strukturierte Abend, der sich zweimonatlich mit dem formloseren Jour Fixe light abwechselt, ist diesmal wie folgt geplant:

  • 18:30 Eintreffen
  • 19:00 Begrüßung
  • 19:10 Rückblick 2015 / Vorschau 2016
  • 19:40 Möglichkeiten und Pläne zur Vernetzung
    Vernetzung mit Organisationen/Gruppen zum Thema Familienrecht
    Projektvorstellung „Kindeswohlschutzgesetz“
  • 20:20 Schlussworte
  • Open End bis 22h für alle, die noch da bleiben wollen

Michls_Restaurant_1010_Reichsratstrasse_11

Reichsratsstraße 11
1010 Wien
PLAN:  https://goo.gl/maps/tYmDeRxG1dx

Der Jour Fixe findet ab 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30) bis ca. 20:30 in „Michl’s Café Restaurant“ statt. Der Zugang ist frei möglich. Dreißig Sitzplätze sind vorhanden.
Wer einen reservierten Sitzplatz haben möchte, meldet sich über:  internet@maennerpartei.at bei uns. Wir würden uns sehr freuen, uns mit euch über das Thema Vernetzung 2016 austauschen zu können.

Wer will, kann sich hier auch dauerhaft auf unserer Mailingliste eintragen, um über alles informiert zu werden: http://maennerpartei.us1.list-manage1.com/subscribe?u=fc3c50ff9d416d2fb747b6901&id=4b24083801

Oberösterreichs „Männerregierung“ wird ebenfalls nichts für Männer tun!

Oberösterreichs Landesregierung wird heftig kritisiert: ÖVP und FPÖ haben es scheints „gewagt“, die Regierungsmitglieder durch parteiinterne Demokratie bestimmen zu lassen, statt Regierungssitze durch die Frauenquote zu besetzen.

„Nun schäumt die Frauenministerin und Österreichs gesamte Frauenpolitik. Sehen sie ihre Chancen auf sichere Karrieren in Gefahr, wenn die Quote nicht berücksichtigt wird?“, so stellt Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, eine ketzerische Frage.

„Doch die Behauptung, Österreichs Frauen würde durch eine Männerregierung nicht vertreten, entspricht sicher nicht den Tatsachen, das zeigt die Vergangenheit. Vielmehr ist zu befürchten, dass auch die Oberösterreichische Landesregierung weiterhin, wie alle Landesregierungen und die Bundesregierung, beherzt um Nachteile für Männer kämpft, wie schon in der Vergangenheit,“ führt Hausbichler auf:

– Die ÖVP steht ebenso wie die FPÖ dafür, dass Männer im Familienrecht betrachtet werden wie eine große Geldbörse. Nur als Alleinversorger mit voller finanzieller Verantwortung für Frauen und Kinder finden sich Väter in den Vorstellungen der beiden Rechtsparteien wieder.

ÖVP und FPÖ haben sich mit aller Kraft dafür eingesetzt, dass Männer, und nur Männer, wehrpflichtig sind und bleiben. Die Frage nach einer fairen Aufteilung der Dienstpflicht zwischen Männern und Frauen haben beide Parteien stets heftig verneint.

Die FPÖ verteidigt eisern die Benachteiligung von Männern beim Rentenantrittsalter, ohne jede Rücksicht auf die Zusatzbelastung, die vor allem für Männer entsteht.

Die ÖVP versteht unter Familienpolitik, dass sie feministischen Ideologinnen freie Hand lässt. Auf diese Weise stellt Sophie Karmasin praktisch eine zweite Frauenministerin dar, welche die Familien und vor allem die Interessen der Männer in der Familie links liegen lässt. In allen Landesregierungen, in denen die ÖVP das Familienressort betreibt, verhält es sich identisch.

Hannes Hausbichler stellt die Position der Männerpartei in der Diskussion um die Oberösterreichische Landesregierung klar: „Weder ein hoher Männer- noch ein hoher Frauenanteil in Regierungsämtern bringt uns weiter. Männer aus der Politikerklasse mögen seit bald hundert Jahren in Regierungsämtern der Republik sitzen, doch beschert haben sie den einfachen Männern dabei niemals Vorteile, sondern ausreichend Nachteile. Sie waren noch nie die Vertreter der einfachen Männer Österreichs, sondern haben zumeist auf Kosten dieser Männer entschieden. Ob in Zukunft daher Frauen oder Männer regieren und dabei, wie bisher, die Männer Österreichs einfach links liegen lassen, spielt keine Rolle.

Wir benötigen Regierungen und Parlamente, welche endlich für Fairness und Gerechtigkeit stehen und von der Verfassung abwärts Männer endlich ohne Nachteile wirklich gleich stellen. Ob Gerechtigkeit für Männer von weiblichen oder männlichen Regierungsmitgliedern geschaffen wird, ist nicht wichtig, sondern dass endlich gehandelt wird. Doch im Augenblick hat noch kein einziger etablierter Politiker die geringste Absicht, die notwendige Gerechtigkeit zu schaffen. Daran wird auch eine männliche Landesregierung nicht das Geringste ändern. Daher werden immer mehr Menschen in Österreich bemerken, dass nur eine Unterstützung der Männerpartei die notwendige Kehrtwende bringen wird.“

Hinweise:
Frauenministerin kritisiert Oberösterreichs Landesregierung:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151022_OTS0230/oesterreich-heinisch-hosek-will-frauenquote-fuer-parlament-und-landtage
https://i1.wp.com/cdn.salzburg.com/nachrichten/uploads/pics/2015-10/orginal/schwarz-blaue-maennerregierung-in-oberoesterreich-steht-41-60836425.jpg
Bildquelle: http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/schwarz-blaue-maennerregierung-in-oberoesterreich-steht-170579/

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Geschmacklos: Verteidigungsministerium spricht von „Titanic-Prinzip“

Österreichs Frauenpolitik verliert zunehmend jedes Gefühl für Mass und Ziel. Darüber hinaus verkennt sie die Grenzen jedes Taktgefühls und Geschmackes. Das beweist sich besonders in Arbeitsgruppen wie derjenigen für „Gender Mainstreaming“ im Bundesheer:

Völlig abgehoben von der Realität im Bundesheer, welches durch die einseitige Wehrpflicht für Männer zwangsbedingt kaum Frauen im Dienst hat, zwingt die Arbeitsgruppe „Gender Mainstreaming“ künftig alle Soldaten zur obskuren „Gendersprache“: Wörter wie „man“, „jemand“ oder gar „Mannschaft“ dürfen unsere Bundesheerbediensteten künftig nicht mehr verwenden, weil die Arbeitsgruppe meint, sie enthielten die von ihr verabscheute männliche Form. Dass gleichzeitig in der deutschen Sprache umgekehrt oft die weibliche Form für alle Geschlechter gilt, wie bei „die Person“, und damit bewiesen ist, dass unsere Sprache die weibliche Form gar nicht unterdrückt, wie unsere Genderkommission paranoid zu glauben scheint, soll künftig sogar im Bundesheer ideologieblind ignoriert werden.
„So weit, so lächerlich,“ meint Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, „doch wenn die Gender-Arbeitsgruppe schon sprachsensibel sein will, dann bemerkt sie nicht, wie völlig über alle Maßen unsensibel sie gegenüber Männern ist:“

Die Gender-Arbeitsgruppe bezeichnet das Prinzip, die weibliche Form vor der männlichen zu verwenden, in unfassbarer Manier als „Titanic-Prinzip“! Männern den Vergleich mit der Schiffskatastrophe auf der Titanic vorzusetzen, ist unvergleichlich geschmacklos: Von den 1500 Todesopfern waren 89% Männer, weil sie daran gehindert wurden, die Rettungsboote zu besteigen, und sich überdies großteils freiwillig an diese Anweisung hielten, um sich für Frauen und Kinder aufzuopfern. Dabei waren Kinder mit gut 50% der Geretteten sogar noch weniger geschützt als Frauen, welche zu 76% die Katastrophe überstanden hatten, obwohl sich Männer sicher für beide in gleichem Maße hintangestellt hatten.
„Die Titanic ist das denkbar dümmste Vergleichsobjekt, welches der Feminismus verwenden kann! Zum einen beweist es, dass die Behauptung, die „bösen“ Männer hätten Frauen früher immer und überall unterdrückt, einfach nicht wahr ist. Zum anderen beweist die Titanic-Katastrophe, dass Leben und Gesundheit von Männern einer Gesellschaft dazumals, selbst den Betroffenen, weniger wert waren, wohlgemerkt ebenso wie dies die nachfolgenden Weltkriege beweisen. Mit der Benennung eines „Titanic-Prinzips“, ausgerechnet im Bundesheer, wirft sich die Frage auf: Ist dieser Gender-Mainstreaming-Arbeitsgruppe auch heute noch das Leben der Männer weniger wert, soll es auch heute noch notfalls geopfert werden, statt die Sicherheit aller Menschen zu gewährleisten? Wollen wir unser Bundesheer unter den Schatten dieser Grundhaltung stellen?“, stellt Hausbichler drängende Fragen an Verteidigungsminister Gerhard Klug.

Die Männerpartei fordert:

Auskunft an die österreichische Bevölkerung über die gesamten Kosten der Arbeitsgruppe „Gender Mainstreaming“ im Verteidigungsministerium seit ihrer Gründung 2004.

Abschaffung unsinniger Gender-Sprachregeln, wie dies selbst hochrangige Kritiker aus Wissenschaft und Kultur fordern.

Entschuldigung und Richtigstellung von Minister Gerhard Klug für den unsäglichen Spruch des „Titanic-Prinzips“, Übernahme der Verantwortung dafür durch ihn und die einzelnen Verantwortlichen im Ministerium.

„Wie so oft wird unter dem Titel „Gender“ mit zweierlei Maß gemessen. Wenn jedoch immer mehr Feministen mit ihrer nur auf sich selbst bezogenen Übersensibilität jedes Wort auf die Waagschale legen, das ihnen nicht passt und gleichzeitig ohne jegliche Empathie mit Österreichs Männern umgehen, so verlieren sie endgültig jegliche moralische Legitimation. Die Männerpartei wird weiterhin das einzige, notwendige Korrektiv in Österreichs bereits völlig genderlastigen Politik sein und auf diese Weise weiter Glaubwürdigkeit gewinnen,“ schließt der Bundesvorsitzende der Männerpartei ab.

Hinweise:
Bericht über den Sprachleitfaden beim Bundesheer und das „Titanic-Prinzip“:
http://www.krone.at/Oesterreich/Befremden_ueber_absurden_Sprachleitfaden_beim_Heer-Gender_Mainstreaming-Story-477798

Statistik zu den Überlebenden der Titanic:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/222490/umfrage/opfer-und-ueberlebende-des-untergangs-der-titanic/

Offener Brief hochrangiger Sprachkritiker zur Gendersprache:
http://www.maennerpartei.at/sites/default/files/Offener-Brief-Sprachkritiker-2014-07-14_0.pdf

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Einseitiger UNO-Frauenbericht: Männerpartei fordert Männersituationsbericht!

Die UNO veröffentlichte am 20. Oktober einen Bericht über die Lage der Frauen weltweit. „Dabei ist die Lage der Männer höchstens als Nebenprodukt herauszulesen,“ kritisiert Hannes Hausbichler, Bundesvorsitzender der Männerpartei, das Fehlen jeglicher Erfassung der Sorgen und Nöte der Männer in Österreich, Europa und den Vereinten Nationen.

Männer haben weltweit eine kürzere Lebenserwartung. Dass der UNO dieser Umstand keinerlei Aktion wert ist, sondern nur lapidar berichtet wird, Frauen hätten eben eine längere Lebenserwartung, ist symptomatisch: Wenn „nur“ Männer betroffen sind, gibt es offenbar keine Interesse dafür bei der UNO und ihren Mitgliedsstaaten, darunter Österreich.

Männer sind weitaus häufiger Gewaltopfer. Die UNO berichtet nur, dass 30% der Frauen einmal im Leben Gewalt erfahren hätten. Dies ist ein trauriger Umstand. Wie würde diese Zahl bei Männern aussehen? Vereinfachte Aussagen, welche einen Teil der Realität ausblenden, sind gefährlich: Während in Entwicklungs- und Schwellenländern Gewalt gegen Frauen mit besonders hoher Sensibilität zu betrachten ist, stellt sich die Lage in hochentwickelten Ländern anders dar, als uns die Politik weismacht: In den letzten Jahren wurden Gewaltstudien wie jene der EU verfasst, welche ausschliesslich Frauen nach Gewalterfahrungen befragen und jedes subjektives Erleben als Tatsache gedeutet in erschreckend hohe Zahlen gießen. Gleichzeitig wird Gewalt gegen Männer ignoriert. Die weitaus häufigste Form der Beziehungsgewalt in Europa geschieht zumeist durch Frauen mit Hilfe ungerechter Gesetze und Ämter in Form von Kontaktverweigerung, Vaterentfremdung, finanzieller Ausbeutung, ständigen Drohungen und Willkür. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern hingegen wollen die Mitgliedsstaaten der UNO Gewalt an Männern schon deshalb nicht wahrnehmen, weil sie diese selbst verursachen, sind doch sie es, welche ihre Männer in Kriegen verheizen und sie so zu gegenseitiger Gewalt zwingen, oft um egoistische Zwecke der Politiker durchzusetzen.

„Die Männerpartei fordert ein Ende von derart einseitigen Betrachtungen, wie sie leider durch die Alleinstellung des UNO-Frauenberichts repräsentiert werden. Es ist gut, wenn die spezifischen Lebenssituationen von Frauen beleuchtet und verbessert werden sollen, doch es kann nicht sein, dass gleichzeitig die Männer völlig ignoriert werden“, so Hausbichler. Daher fordert die Männerpartei:

Einen Männerbericht in der UNO, EU und in Österreich. Die österreichische Bundesregierung soll selbst vorbildlich mit einem eigenen Männerbericht vorangehen und sich als Vertreter eines Mitgliedsstaates in EU und UNO auf internationaler Ebene dafür einsetzen.

Das Ende des Tabus, Männerprobleme aufzuzeigen: Die geringe Lebenserwartung, die schlechter werdenden Bildungs- und Zukunftschancen, die geringere
Lebenszufriedenheit und die haarsträubende Lage für Männer im Familienrecht aller vorgeblich „entwickelten“ Staaten sind offen und aufgeschlossen zu betrachten.

Hinweise:
ORF-Bericht: UNO-Bericht: Frauen leben länger und sind besser gebildet
http://orf.at/stories/2305059/

Kontakt:

Hannes Hausbichler
Bundesvorsitzender
hannes.hausbichler@maennerpartei.at
Tel.: +43/664/7867456
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